Darmsanierung

Eine gesunde Darmflora besteht aus bis zu 1000 verschiedenen Bakterienstämmen. Diese Bakterien leben mit uns in einer Symbiose und bilden das Immunsystem der Darmschleimhaut.

Im Darm befinden sich zehn Mal so viele Darmbakterien wie der Organismus des Menschen Zellen enthält. Die Darmflora von erwachsenden Menschen zeichnet sich durch eine Vielzahl von verschiedenen Bakteriengattungen aus. Die Besiedelung der einzelnen Darmabschnitte (Dünndarm und Dickdarm) ist unterschiedlich. Das gesunde Milieu der Darmflora kann sich im Laufe des Lebens durch Fehlernährung, Medikamente (bes. Antibiotika), Konservierungsstoffe, Stress, Lebensmittelzusatzstoffe so verändern, dass es zu einem Ungleichgewicht zwischen den gesunden und krankmachenden Darmbakterien kommt.

Die krankmachenden Bakterien können sich in einem gestörten Darmmilieu übermäßig vermehren. Es werden Gase und Gifte gebildet. Durch eine krankmachende Darmflora (Dysbiose), die Wochen oder Monate anhält, kann es zur Veränderung der Darmschleimhaut und der Darmwände kommen. Dies führt zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand (Leaky Gut Syndrom). Gifte, und große Nahrungsmitteleiweiße können viel leichter durch die poröse Schleimhaut in das Körperinnere dringen. Auf diese Weise können chronische Entzündungsprozesse im Körper entstehen. Nur über die Entzündungsprozesse ist der Körper in der Lage einen Teil der Gifte wieder abzubauen. Giftdepots sind z.B. die Muskulatur, das Bindegewebe und die Fettzellen.
Je nachdem, wo sich die Gifte im Körper ablagern, können die unterschiedlichsten Erkrankungen entstehen.

Beschwerden die möglich sind:

  •  Blähungen
  •  Erhöhte Infektanfälligkeit
  •  Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  •  Geblähter Bauch
  •  Allgemeine Bauchschmerzen
  •  Gereiztes Nervensystem
  •  Abgehende Darmgase
  •  Chronische Müdigkeit, Konzentrationsmangel
  •  Verstopfung oder Durchfall

Erkrankungen die entstehen können:

  •  Chronische Darmerkrankungen
  •  Leaky Gut Syndrom (durchlässiger leckender Darm)
  •  Herz- und Blutgefäßerkrankungen
  •  Chronische Schmerzen
  •  Vaginalentzündungen
  •  Rheuma
  •  Aufmerksamkeits- Defizit- Syndrom (ADS/ADHS)
  •  Depressionen
  •  Neurodermitis
  •  Heuschnupfen
  •  Allergien
  •  Asthma
  •  Migräne
  •  Angstzustände
  •  Restlest Legs Syndrom (ruhelose Beine)

Diagnose:

Die einfachste Methode, um sich ein Bild vom Zustand der Darmflora und des Darmes zu verschaffen, ist eine Stuhllaboruntersuchung begleitend dazu die Funktionelle Bio- Analyse (s. separate Ausführung).

Therapie:

Eine individuell angepasste Darmsanierung mit Probiotika. Dies sind natürliche Nahrungsergänzungen, die Bakterien zum Aufbau der Darmflora enthalten. Die richtigen Vitamine, Spurenelemente und eine vernünftige Ernährung, sind unabdingbar. Probiotika sollen die Darmflora wieder ins richtige Milieu bringen und auf natürliche Weise Fäulnisbakterien, Pilze, Gärungsbakterien und Krankheitserreger verdrängen.

Eine intakte Darmflora ist wichtig, denn eine gesunde Verdauung verbessert die Bioverfügbarkeit vieler wichtiger Nährstoffe, wie z.B. Vitamine und Mineralstoffe, die teilweise in der Darmflora selbst gebildet werden und die Arbeit des Hormonsystems unterstützen.

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