Hormonelle Probleme bei Kindern

Auch bei Kindern kann ein hormonelles Ungleichgewicht oft ein weiteres nach sich ziehen, da der Körper versucht den Mangel auszugleichen. Kinder können die Hormonkonstellation ihrer Eltern vererbt bekommen. Es kann sein, dass Mädchen zu Beginn der Pubertät unter starken Beschwerden leiden (mehr dazu unter Hormonprobleme der Frauen). Auch die Zahl der übergewichtigen Kinder in der westlichen Welt nimmt ständig zu. Auch das kann, neben falscher Ernährung und Bewegungsmangel, ein hormonelles Ungleichgewicht zur Ursache haben. Außerdem nimmt die Zahl der ADS Kinder immer mehr zu.

 

 

Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätssyndrom (ADS / ADHS)

Hierbei handelt es sich um eine der häufigsten, neurologisch bedingten Verhaltensstörungen bei Kindern. Jungen sind häufiger als Mädchen betroffen.

Typische Anzeichen bei Kindern:

  • Übermäßiges Tagträumen
  • Schwierigkeiten, aufmerksam zu sein, sich auf Hausaufgaben oder Spiele zu konzentrieren
  • Extremes Zappeln
  • Problem, ruhig zu spielen
  • Zu viel Quasseln
  • Unüberlegtes Reden und Handeln
  • Schlechte Zuhörer, unterbrechen andere oft

Sehr viele Kinder quälen sich heutzutage durch den Unterricht, weil sie sich nicht konzentrieren können. Oft ist eine Unterzuckerung der Grund, weil dem Gehirn Zucker fehlt. Die Ursache dafür ist eine Überproduktion von Insulin. Diese Kinder verlangen nach zuckerhaltigen Nahrungsmitteln. Daher haben sie auch oft ein Gewichtsproblem, da sie ständig Kohlenhydrate zu sich nehmen. Bei Kindern, die ADHS haben, verhält es sich genauso. Sie müssen sich aber noch zusätzlich mit einem weiteren Hormon -dem Adrenalin- auseinandersetzen. Die Folge ist eine Hyperaktivität, weshalb die Kinder oft dünn sind. Das Mittel der Wahl ist oft Ritalin.

ADS / ADHS bei Kindern

Mögliche Ursachen:

  • Nährstoffdefizite
  • Nahrungsmittelallergien
  • Niedriger Dopaminspiegel (Dopamin ist ein Neurotransmitter. Das sind biochemische Botenstoffe, die Erregungen von einer Nervenzelle auf andere Zellen übertragen)
  • Impfungen
  • Schilddrüsenprobleme
  • Erbliche Disposition
  • Umweltfaktoren
  • Frühkindliche Traumata
  • Elternproblematik
  • Immunreaktionen

Viele Kinder haben einen Mangel an essentiellen Fettsäuren, weil sie diese nicht voll verwerten können. Das Gehirn braucht diese Öle aber. Dabei spielt ein gesundes Gleichgewicht zwischen den speziellen Fettsäuren eine große Rolle. Sie können auch unter einem Mangel an Magnesium, Zink, Vitaminen oder Aminosäuren leiden. Bei den Nahrungsmittelallergien stehen Industriezucker, Kuhmilch, Weizen und industriell verarbeitete Lebensmittel im Vordergrund.

Auch hier ist es wieder wichtig der Ursache für die Störungen auf den Grund zu gehen, mittels:

  • Hormonspeicheltest
  • Stuhlprobe (bei evtl. Darmproblemen)
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